Der schicke Baukörper macht unser Altenpflegeheim zukunftsfähig

Bericht aus der Münsterländischen Tageszeitung vom 13.07.22

Erweiterungsbau des Altenpflegeheims eingeweiht – Bedeutungsvoller Entwicklungsschritt

Lastrup (la) - Stiftungsrat, Architekt, Mitarbeiter oder deren Vertretung, Bewohner und Bewohnervertretung und Nachbarn waren zur offiziellen Einsegnung des Erweiterungsbaus des Lastruper Altenpflegeheims geladen. „Von einem bedeutenden Entwicklungsschritt“ sprach dann Guido Suing, Geschäftsführer der Einrichtung und Stiftungsvorstand. Begleitet worden sei der Bau, dessen Baugenehmigung im Januar 2021 erteilt worden sei, durch Handwerkermangel, Kostensteigerungen und lange Materiallieferzeiten. Nun seien 15 Wohneinheiten und ein Appartement auf insgesamt 1200 m² Wohnfläche bei 3640 m³ umbautem Raum geschaffen worden, informierte Andreas Ortmann vom Architekturbüro Ortmann und Möller.

„Der Bedarf an stationären Plätzen im Bereich der Altenhilfe wird auch in der Gemeinde Lastrup weiter steigen. Das aktuell vorgehaltene Angebot von 59 Plätzen war schon 2019 nicht ausreichend und wird zukünftig deutlich nicht ausreichend sein. Bürger der Gemeinde Lastrup sollen in Lastrup einen Platz erhalten können“, hatten laut Suing Stiftungsrat und Vorstand vorab erkannt. Zudem sollte sich der neue Baukörper dem örtlichen Umfeld anpassen und sich auch in den Dorfpark gut einfügen.

Zudem ergebe dieser Entwicklungsschritt die Möglichkeit, die Organisationsstruktur im Altenpflegeheim anzupassen. Durch die Erweiterung sei man in der Lage gewesen, die Position der Heim- und Pflegedienstleitung zu trennen. Manuela Bart übernehme die Pflegedienstleitung und Thomas Westendorf die Heimleitung.

„Die Coronapandemie zog sich dann durch das gesamte Bauvorhaben. So konnte nicht immer so zügig gearbeitet werden, wie Bauherr und Bauleitung sich das vorstellten. Handwerker waren in Quarantäne und die Firmen hatten in Folge dessen mit Personalknappheit zu tun. Corona galt manchmal auch als Ausrede. Die Coronapandemie führte zu allgemeinen Preissteigerungen. In Teilen herrschte Materialknappheit, die gelegentlich auch zu Verzögerungen im Bauverlauf führten“, bilanzierte Geschäftsführer Guido Suing.

Trotzdem sei am Ende ein wirklich schicker und dem Umfeld angepasster Baukörper entstanden, der das Altenpflegeheim für die nächsten Jahre zukunftsfähig mache. Suing sei stolz auf das hauswirtschaftliche Konzept, das die Dienstleistung Hauswirtschaft für die Pflegebedürftigen attraktiver und erlebbarer machen werde.

Auch sei durchgängig auf Einzelzimmer gesetzt worden, deren Größe über der Heimbaumindestverordnung liege. Die besonders große Terrasse mit direktem Dorfparkblick solle den Nutzern frohe Stunden bescheren.

„Ich will und muss auch zugeben, dass das geschätzte Kostenvolumen von 2.200.000 € leider nicht gereicht hat. Aufgrund der bekannten allgemeinen Kostensteigerungen, der Auswirkungen der Coronapandemie, der

„Goldgräberstimmung“ und der veränderten Arbeitsweisen bei einigen Firmen und einer großzügigen Parkplatzgestaltung haben wir dieses Ziel nicht erreichen können. Hier war sicherlich hilfreich, dass die Gemeinde Lastrup noch einen Zuschuss von 210.000 €, gestreckt über drei Jahre, zur Verfügung gestellt hat“, benannte Suing, der sich bei Heimleiter Thomas Westendorf und Architekt Andreas Ortmann sowie Architektin Katharina Gerke für das Engagement bedankte, die Probleme bei der Bauausführung.

Am Erweiterungsbau seien acht Ingenieurbüros, 25 Fachfirmen mit rund 100 Mitarbeitern beteiligt gewesen, hatte Architekt Andreas Ortmann aufgelistet. Ortmann überreichte dem Stiftungsvorstand Suing einen bunten Schlüssel mit 15 unterschiedlich langen und unterschiedlich bunten Linien, um alle 15 Appartements öffnen zu können

Heimleiter Thomas Westendorf und Pflegedienstleiterin Manuela Bart erläuterten das Hausgemeinschaftsmodell. „Unsere Bewohner sollen als Gemeinschaft zusammenleben und zum Beispiel in der Küche helfen, so gut sie können. Auch die große Terrasse lädt ein zur Kommunikation.“ Am Mittwoch würden die ersten drei Bewohner einziehen, zum Sonntag sieben.

Die Nachbarschaft hatte erneut den Grundstein mit Münzen, Tageszeitung und Urkunde gestaltet. „Wir fühlen uns schon mitverantwortlich. Bei jedem neuen Bauabschnitt kann man auf uns zählen“, versprach Sprecher Peter Wassenberg.

Anschließend segnete Pfarrer Günter Mleziva das neue Gebäude ein. „Der Dienst am Menschen kann auch Gottesdienst sein“, würdigte der Pfarrer die Arbeit der Mitarbeiter.

Fotos (la)

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